Die Bouillon – altbekanntes Lebensmittel für Körper und Geist

Wer möchte nicht gerne nach einem langen Arbeitstag oder nach einem intensiven Fitnesstraining einerseits die Energiespeicher des Körpers wieder auffüllen und dem Organismus wertvolle Mineralstoffe zuführen – andererseits aber auf schwere oder allzu sättigende Speisen verzichten? Gelingen kann dieser Spagat mit einer guten Fleisch- oder Gemüsebrühe.

Bereits den Vorfahren bestens bekannt
Bei der Bouillon handelt es sich grundsätzlich um eine klare Brühe, die also keinerlei Bestand an Fleisch, Gemüse oder sonstigen Inhalten mehr aufweist. Es lässt sich daher streiten, ob es sich hierbei um ein Gericht oder ein Getränk handelt. Ob diese Debatte bereits bei unseren Vorfahren geführt wurde, ist ungewiss. Gesichert ist dagegen die Erkenntnis, dass derlei Leckereien schon vor vielen Jahrhunderten auf dem Speiseplan standen. Insbesondere bei Personen, die weite Wanderungen oder manch langen Ritt mit dem Pferd unternehmen mussten. Neben einigen festen Lebensmitteln und Wasser nahmen sie vielfach ein kleines Behältnis mit, in dem sich die klare Brühe befunden hat. Denn die in ihr vorkommenden Fette, Vitamine und Mineralstoffe stärkten den Körper – der gute Geschmack kräftigte die Seele.

Aus Fleisch und Gemüse gekocht
Für die Bouillon werden in der Grundlage Fleisch, Fisch und Gemüse verwendet. Alleine mit diesen Lebensmitteln kann der Geschmack des fertigen Produktes erheblich gesteuert werden. Neben diversen Gewürzen gelangen vielfach auch Kräuter in den Suppentopf. Mancherorts gehört es daneben zum festen Brauch, Wurzelgemüse, Pilze oder sogar Blätter von den Bäumen eines Laubwaldes zu verwerten. Auf diese Weise lässt sich oftmals ein wohlschmeckendes, nahrhaftes und zudem preisgünstiges Gericht herstellen, das in seiner Zubereitung kaum einmal Probleme bereiten wird. Denn das Zufügen aller Bestandteile in siedendes Wasser sowie das langsame köcheln lassen über mehrere Stunden sollte selbst Kochlaien nicht vor besondere Mühen stellen. Verschiedenste Sorten von Fleisch- und Gemüsbouillon können Sie auf https://www.nahrin.ch/cms/ kaufen.

Alles, was nicht auf den Teller gehörte
Im Gegensatz zum heutigen Gebrauch sollte indes nicht davon ausgegangen werden, dass vor einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten auch hochwertige Lebensmittel in den Topf kamen. Die Bouillon wurde vielmehr aus Bestandteilen von Gemüse, Fleisch oder Fisch zubereitet, die meist bereits ein wenig beschädigt waren und die daher bestenfalls zum Auskochen taugten. Vielfach gerieten aber auch solche Zutaten in den Kessel, die für sich genommen keine eigene Mahlzeit darstellten – so etwa Fischgräten, die Köpfe und Beine der Hühner sowie nahezu sämtliche Knochen, die Rind und Schwein nach der Schlachtung hergaben. Genutzt wurde folglich alles, was vorhanden war. Die Brühe sollte somit verhindern, dass verwertbare Lebensmittel weggeworfen wurden.

Bouillon auf Vorrat
Heute ist das Zubereiten einer Brühe aber oftmals nur ein Aufwand von wenigen Minuten. Insbesondere die Verwendung von konzentrierten Pulvern und Würfeln vereinfacht das Kochen doch erheblich. Allerdings bestehen viele dieser Produkte zwar den Geschmackstest – die dabei verwendeten Inhaltsstoffe sollten indes genau betrachtet werden. Zu oft werden dafür statt natürlicher rein synthetische Bestandteile verwendet. Sie gelten als Auslöser für Allergien und sonstige Unverträglichkeiten. Ratsam ist es daher, im Abstand von zwei bis drei Monaten einen Topf der leckeren Brühe aus allen gewünschten Zutaten zu kochen, die Flüssigkeit zu portionieren und sie für den späteren Gebrauch einzufrieren. Auf diese Weise bleiben der Geschmack und alle wertvollen Vitamine und Spurenelemente vollständig erhalten.